DIE BASIS
Parallel zu dem "Menschen, Wale und Delfine"-Projekt ist Espaço Talassa zusammen mit der Universität der Azoren auch in verschiedene wissenschaftliche Studien involviert. In Zusammenarbeit mit den Universitäten von Florida, beringen Sie außerdem Schildkröten (Careta careta), um Informationen über ihr Migrationsverhalten zu sammeln.

24 oder 25 Arten von Walen und Delfinen leben in den Gewässern der Azoren. In den letzten 10 Jahren hat Espaco Talassa 18 Arten davon beobachtet und photographiert.

Der Pottwal (Physeter macrocephalus) wird oft von einem Kurzflossen-Grindwal (Globicephala macrorhynchus) begleitet. Meist ist dann auch ganz in der Nähe eine Gruppe von Großen Tümmlern (Tursiops truncatus) zu beobachten. Die kleinen Delfine (Stenella frontalis, Stenella coeruleoalba bzw. Delphinus delphis) gibt es in großer Anzahl südlich von Lajes. Der Rundkopf-Delfin (Grampus griseus) ist oft nah an der Küste zu sehen. Außerdem haben wir hier Schwertwale (Orcinus orca), kleine Schwertwale (Pseudorca crassidens) und den Finnwal (Balaenoptera physalus) beobachtet.
Im Frühjahr 1997 genoss das Team von Espaço Talassa das große Privileg, eine Gruppe von Blauwalen (Balaenoptera  musculus) zu beobachten. Diese Giganten der Meere wurden seit mehr als 30 Jahren nicht mehr in den azorischen Gewässern angetroffen. 1998 sahen wir zum ersten Mal auch Buckelwale (Megaptera novaeangliae) .
Vor kurzem erst schwamm sogar der scheue Sowerby-Zweizahnwal (Mesoplodon bidens) und der äußerst selten gesehene Nördliche Entenwal (Hyperoodon Ampullatus) vor unsere Kamera.


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